Day 3: Freiburg i. Br. – Strassburg (Strassburg Tour)

Der heutige Tag beginnt mit der Suche nach dem Frühstücksraum. Er befindet sich um die Ecke im Restaurant, in dem ich am Vorabend das Nachtessen eingenommen habe, wie ich dann irgendwann merke.

Um halb Neun Uhr mache ich mich auf den Weg. Auf gut markierten Velowegen verlasse ich das fahrradfreundliche Freiburg im Breisgau und bin schon bald im Grünen. Ich fahre Richtung Nordwesten, um wieder auf den Rheinradweg zu gelangen; meine Route führt zuerst meist auf Fahrradwegen entlang von grösseren Strassen. Unterwegs erregt eine Burgruine meine Aufmerksamkeit, welche von Rebbergen umgeben ist.

Burgruine bei Hecklingen

Nach der Durchquerung eines Auwaldes erreiche ich nach ca. 40 km den Rheinradweg.

Rheinradweg in der Nähe von Rust

Er führt längere Zeit durch ein Naturschutzgebiet, wo es herrlich ruhig ist und wo ich kaum Leute antreffe.
Ca. eine halbe Stunde später – der Rhein ist nun breiter – stosse ich auf eine Fahrverbotstafel. Soll ich einfach durchfahren, frage ich mich, denn meine Navigations-App ignoriert diese Sperrung.

Hier geht’s nicht mehr weiter

Ich entschliesse mich, den Umweg über ein paar Dörfer zu machen und bin schliesslich froh, denn die Wege sind dort asphaltiert und ausserdem entdecke ich ein Café in einer kleinen Einkaufslandschaft.

Kaffeehalt in Nonnenweier

Es ist zwar nicht idyllisch an diesem Ort, ich bin aber froh, hier eine kleine Pause machen zu können bei Kaffee und Kuchen.
In der nächsten Ortschaft, Meissenheim, fällt mir die schöne Kirche auf, bei der ich vorbeifahre.

Kirche in Meissenheim

Nach dem Abstecher ins Landesinnere stosse ich bald wieder auf den Rheinradweg, dem ich nun bis nach Kehl folgen werde.

Rheinradweg bei Ichenheim

Hier begegnet mir auch erstmals ein grösseres Rheinschiff, welches vor allem Container geladen hat. Nach weiteren Abschnitten durch schöne Naturschutzgebiete erreiche ich schliesslich Kehl. Dort mache ich meine Mittagspause, esse mein Brötchen, eine Banane, einen Apfel und ein paar getrocknete Feigen. Vor mir liegt ein unendliches langes Touristenschiff vor Anker.

Mittagspause in Kehl

Nun ist es nicht mehr weit bis Strassburg. Ich überquere den Rhein, nicht ohne ein Foto zu machen.

Rhein bei Kehl

Zielsicher wie immer führt mich meine App in der Folge zu meinem Hotel in Strassburg an der Rue de Zurich, welche nicht weit von der Innenstadt von Strassburg liegt.

Das Einchecken gestaltet sich etwas schwierig, da der Concierge zuerst sagt, er hätte keinen Platz für ein Fahrrad, bis er schliesslich einwilligt, dass ich das Velo ausnahmsweise im Untergeschoss bei der Wäscherei hinstellen kann. Geht doch!
Nach der Dusche mache ich mich sogleich auf, die Altstadt von Strassburg zu erkunden. Ich war zwar auch schon mal da vor langer Zeit, habe aber kaum mehr Erinnerungen daran.
Kaum habe ich das Hotel verlassen, erblicke ich auch schon den Turm des Strassburger Münsters, welcher mit seinen 142 Meter lange Zeit das höchste Bauwerk der Menschheit und das höchste im Mittelalter vollendete Bauwerk war.

Strassburg, mit Münsterturm

Ich schlendere in der Altstadt herum und staune über die Grösse der Innenstadt.

Münsterplatz, Strassburg

Mein Rundgang führt mich zur berühmten Place Kléber, welche nach einem General benannt wurde.

Place Kléber

Auf dem Rückweg komme ich wieder beim Münster vorbei und entdecke eine Perspektive, bei der der ganze Turm Platz hat.

Strassburger Münster

Schliesslich lande ich auf einem hübschen kleinen Platz, der Place du Marché Gayot (dt. Am Verbrennte Hof) wo ich mich in einer Brasserie niederlasse, ein Bier trinke und an meinem Blog schreibe.

Beim Blogschreiben

Kulinarisch endet der Tag in einem grossen italienischen Restaurant, wo es Spaghetti al Pesto gibt. Auch nicht schlecht.

Fakten Etappe 3: Freiburg i. Br.Strassburg
Gefahrene Strecke: 89 km
Fahrzeit: 5 Std. 33
Durchschnittsgeschw.: 16.0 km/h
Übernachtung im Hotel Roses, Freiburg i. Br.

Ein Kommentar zu „Day 3: Freiburg i. Br. – Strassburg (Strassburg Tour)

  1. Hallo!
    wirklich sehr unterhaltsam, wie Du deine Beiträge „frei nach Geschehen“ niederschreibst, gefällt mir:-)
    Heute habe ich mich schon dabei ertappt, wie ich mich auf die Fortsetzung freue!
    Gute Weiterfahrt und liebe Grüße.

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