Day 1-5: Ulm-Linz-Tour Zusammenfassung

Ein Stück fehlte mir noch vom Donau-Radweg von Donaueschingen nach Wien. Die Strecke von Ulm nach Linz. Die Strecken Donaueschingen bis Ulm und Linz bis Wien habe ich schon auf früheren Fahrradtouren befahren.

Auf den beiden folgenden Karten kann man sich ein Bild vom Lauf der Donau machen in diesem Abschnitt:

KarteDonauPassauUeb

Donauradweg Passau-Linz

Auf der Anreise mit dem Zug von Zürich nach Ulm fuhr ich durch meine alte Heimat, den Kanton Schaffhausen, dem nördlichsten Kanton der Schweiz. In der Bildmitte erblickt man ein schlossähnliches Gebäude, die Kantonsschule Schaffhausen, welche ich vor langer Zeit besuchte.

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Schaffhausen (mit Kantonsschule und Munot im Hintergrund)

Danach passierte der Zug den Grenzort Thayngen, wo ich aufgewachsen bin.

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Doch nun zur Fahrradtour: Sie begann am 6. Oktober 2018 in Ulm, der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt, dem eindrücklichen Turm des Ulmer Münsters, der 161.5 Meter hoch ist.

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Ulm, mit Kirchturm des Münsters im Hintergrund

Die erste Etappe führte nach Neuburg a. d. Donau, einer hübschen Kleinstadt, ca. 110 km von Ulm entfernt, wenn man den direkten Weg nimmt. Da ich aber dem Donau-Radweg folgte, waren es schliesslich 132 km, eine happige Distanz für den ersten Tag.

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Neuburg a. d. Donau

Die zweite Etappe führte mich von Neuburg a. d. Donau nach Regensburg. Eine Etappe, die durch schöne Kleinstädte wie Lauingen oder Dillingen führte und mit 101 km gerade eine richtige Länge hatte. Es hätte sich gelohnt, in Regensburg mit seinem eindrücklichen Dom und der grossen Altstadt einen längeren Halt zu machen. Immerhin hatte ich genügend Zeit, durch die Altstadt zu schlendern und den Dom auch innen anzuschauen.

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Regensburg (mit Dom im Hintergrund)

Auf der dritten Etappe ging’s von Regensburg weiter nach Vilshofen, einer hübschen Kleinstadt ca. 20 km vor Passau.

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Vilshofen

Die vierte Etappe führte mich von Vilshofen über Passau nach Aschach und damit von Deutschland nach Österreich. Diese Etappe war die schönste meiner Tour. Vor allem der Abschnitt mit der Schlögener Schlinge, in der die Donau eine enge Schlaufe macht, ist äusserst reizvoll.

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Donau (bei Schlögener Schlinge)

Nach 93 km erreichte ich Aschach, ein kleines Städtchen am Ufer der Donau.

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Aschach

Die fünfte und letzte Etappe ging von Aschach nach Linz. Sie war nur 32 km lang, denn ich sollte ja an diesem Tag mit der Bahn nach Hause fahren.

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Linz

Eine schöne 4 1/2 tägige Tour bei wunderbarem Herbstwetter und meist auf tollen Radwegen ging damit in Linz zu Ende.

Fakten Fahrradtour Ulm – Linz (meist auf dem Donauradweg)
Gefahrene Strecke: 477 km
Fahrzeit total: 29 Std. 13 Min.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.34 km/h

Day 5: Aschach-Linz (Ulm-Linz-Tour)

Die letzte Etappe meiner Fahrradtour Ulm-Linz wird mit Abstand die kürzeste sein. Ich soll heute ja noch den Zug von Linz nach Zürich erreichen, der um 14:46 in Linz losfährt.

Ich habe also genügend Zeit und kann ausschlafen. Um 09.00 fahr ich in Aschach los, nicht ohne noch eine Foto zu schiessen von meiner Unterkunft, dem Gasthaus zur Sonne.

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Es ist sehr neblig zu Beginn, man sieht kaum die Donau, dabei fahr ich gleich daneben auf einem Damm.

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Nach ca. 15 km muss ich mit einer Fähre auf die andere Seite der Donau wechseln. Es warten schon andere Velofahrer, mit denen ich ins Gespräch komme.

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Es sind übrigens auffallend viele Pensionierte unterwegs auf dem Donauradweg – unterwegs halten mich sogar zwei ältere englischsprachige Damen an (mind. 80 Jahre alt!), die nicht sicher sind, ob sie auf dem richtigen Weg sind.

Die Fähre funktioniert nach einem physikalischen Prinzip, das ich nicht kannte. Sie bringt uns nach Ottensheim, einem kleinen, aber schönen Ort direkt an der Donau.

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In Ottensheim angekommen mache ich meinen obligaten Kaffeehalt und esse dabei einen feinen Marillenkuchen.

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Bei der Weiterfahrt treffe ich ein Paar aus der Nähe von Stuttgart, das ich am Vorabend beim Nachtessen kennengelernt hatte. Es scheint nun wieder die Sonne und es ist angenehm warm.

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Bald schon erreiche ich Linz, mein heutiges Etappenziel.

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In einem hübschen Café, dem Cafe Meier, geniesse ich noch ein wenig das Draussensein an der Wärme.

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Nachher fahre ich Richtung Hauptbahnhof Linz, um von dort die Heimreise nach Zürich anzutreten. Der komfortable Rail-Jet bringt mich direkt nach Zürich, trifft aber mit 30 Min. Verspätung dort ein.

Fakten:
Gefahrene Strecke: 31.4 km
Fahrzeit: 2 Std. 17 Min.
Bergauf: 120 m / bergab: 130 m

D5 Aschach-Linz