Day 5: Mojstrana-Ljubljana (Ljubljana-Tour)

Die Schlussetappe meiner Sommertour wird nicht so lang sein, so nehme ich es gemütlich an diesem Donnerstag-Morgen und fahre erst gegen halb neun Uhr los, nicht ohne noch eine Foto zu machen vom Garten dieser aussergewöhnlichen Unterkunft.

Garten meiner Unterkunft in Mojstrana

Die Fahrradroute führt mich im nördlichen Save-Tal weiter nach Osten. Die Fahrradroute ist zu Beginn wieder perfekt, nur die Autobahn ist zuweilen ein kleiner Störfaktor.

Fahrradroute bei Jesenice

Bei der grösseren Ortschaft Jesenice hört der tolle Fahrradweg leider auf. Die Route verläuft nun bis Ljubljana meist auf Nebenstrassen mit wenig Verkehr.

Eine kleinere böse Überraschung erlebe ich, als eine Brücke wegen Bauarbeiten gesperrt ist; ich frage mich, wie ich auf die andere Seite des Tobels gelangen kann.

Gesperrte Brücke

Glücklicherweise wurde nicht weit entfert eine kleine Ersatzbrücke für die Fahrradfahrer und Fussgänger gebaut.

Ersatzbrücke

Sonst bleibt die heutige Etappe ziemlich ereignislos. Auch heute ist das Wetter wieder perfekt zum Fahrradfahren und die Temperatur um 25°-27° Grad herum sehr angenehm.

Unterwegs

Als ich gegen die Mittagszeit bei einem schönen Gartenrestaurant vorbeifahre, kann ich nicht widerstehen und ich setze mich an einen Tisch im Schatten.

Mittagshalt in Naklo

Die tagliatelle bolognese schmecken ausgezeichnet und die Portion ist so riesig, dass ich beschliesse, abends nicht nochmals etwas Warmes zu essen.

Eine grössere Stadt auf der heutigen Etappe ist Kranj.

Kranj

Als ich wieder mal am Ufer der Save bin, sehe ich, dass der Fluss an dieser Stelle wohl zu einem See gestaut ist.

An der Save

Die heutige Etappe ist ziemlich coupiert. Überhaupt scheint Slowenien ziemlich bergig und hüglig zu sein – zumindest die Gebiete, die ich bis jetzt kennengelernt habe.

Schon um etwa 14 Uhr erreiche ich die Agglomeration von Ljubljana.

In der Agglomeration von Ljubljana

Von hier geht es noch ca. 8 km schnurgerade ins Stadtzentrum, wo ich um viertel vor drei bei meinem Hotel ankomme und damit mein Tourziel heil und ohne Unfall erreicht habe.
Ich geniesse mein kühles klimatisiertes Zimmer, bevor ich mich auf einen Stadtrundgang aufmache. Ljubljana kannte ich bisher nicht, weshalb ich mir ziemlich viel Zeit nehme, möglichst viel von dieser schönen Stadt aufzusaugen.

Besonders gefällt mir der Bereich unterhalb der Burg.

Alstadt von Ljubljana

Sehr schön ist auch der Fluss (nicht die Save), die die Altstadt in zwei Teile trennt. Immer wieder fahren hier Touristenboote vorbei und sogar Stand-Up-Paddlers paddeln darauf.

Stand-Up-Paddlers auf der Lubljanica mit Burg im Hintergrund

Es hat ziemlich viele Touristen hier, aber es hält sich in Grenzen. Man hört viele Sprachen, manchmal vernehme ich auch Schweizerdeutsch.
Nach dem ausgedehnten Stadtrundgang ziehe ich mich wieder in mein Hotel zurück, denn ich möchte ja noch den heutigen Blog schreiben. Die hoteleigene Dachterrasse ist dafür gerade richtig, es gibt sogar Life-Musik hier.

Auf der Hotelterrasse am Blogschreiben.

Damit enden meine Berichte über meine wunderbare Sommertour, die ich wärmstens empfehlen kann. Gefreut habe ich mich über die vielen Feedbacks zu meinen Blogeinträgen. Herzlichen Dank dafür.

Fakten Etappe 4: Mojstrana-Ljubljana
Gefahrene Strecke: 75 km
Durchschnittsgeschw. 15.1 km/h
bergauf: 420 m
bergab: 780 m
Übernachtung im City Hotel Ljubljana

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