C-Tour 8: Rund um den Zürichsee

Die letzte Corona-Tour setzt meinen Touren die Krone auf. Es geht heute rund um den Zürichsee. Nein, natürlich nicht unten auf den stark befahrenen Strassen dem See entlang, sondern meist auf Anhöhen bestehenden Radtouren entlang.

Heute sind wir früh unterwegs, schon um 07.35 fahren wir los; mein Sohn begleitet mich auch heute wieder, so habe ich Gesellschaft und geniesse es. Diretissima geht’s zuerst den Pfannenstil hoch; wir möchten auf die andere Seite unseres Hausberges gelangen, um an dessen Südflanke dem Panoramaradweg nach Zürich zu folgen.

Als wir oben auf der anderen Seite sind, befinden wir uns oberhalb der sogenannten Goldküste, und haben einen wunderbaren Blick auf See und Alpen im Hintergrund.

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Zürichsee mit Blick auf Alpen

Auf unserer Route, die stetig abwärts führt, kommen wir schnell vorwärts und sind schon bald in Erlenbach und haben von dort eine phantastische Sicht auf die Seegemeinden und die Albiskette mit Uetliberg im Hintergrund.

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Blick auf Küsnacht (Vordergrund), Zürichsee und Albiskette

In Zürich angekommen überqueren wir wieder wie am Vortag die Quaibrücke. Ich kann es nicht lassen, weil’s so schön ist hier, und mache wieder ein Foto von dieser Brücke aus.

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Zürich

Wir umfahren in der Folge das untere Seebecken und folgen dabei einer Veloroute, die in Zürich Wollishofen rechts abbiegt und uns auf eine Hügelkrete in einigem Abstand zum Zürichsee Richtung Osten führt. Bei Rüschlikon machen wir unsere erste Trinkpause.

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Fahrradroute bei Rüschlikon

Es folgt ein sehr schöner Abschnitt, auf dem schon ziemlich viele Hündeler, Jogger, Velofahrer und Spaziergänger unterwegs sind. Glück habe ich, als ein grosser Bernhardiner gerade vor mir über den Weg springt – beinahe hätte er den Bernhard auf dem Fahrrad über den Haufen gerannt.

Oberhalb von Thalwil bis Horgen verläuft die Radroute parallel zur Autobahn. Das ist nicht so phantasievoll und auch nicht so schön wegen dem Strassenlärm, aber manchmal hat man trotzdem einen schönen Ausblick.

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Blick auf den Zürichsee, oberhalb von Horgen

Oberhalb von Horgen verlässt die Route die Autobahn und biegt ins Gebiet des Horgenberges. Das ist eine sehr schöne Hochebene mit ländlichem Charakter.

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Horgenberg

Nach dem Dorf Hirzel präsentiert sich eine interessante Landschaft mit kleineren tropfenförmigen Hügeln, Drumlins genannt, welche in der Eiszeit unter durchfliessenden Gletschern entstanden sind.

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Landschaft bei Schönenberg mit Drumlin

Kurze Zeit später legen wir eine grössere Pause ein. Wir setzen uns auf eine Bank mit herrlichem Blick auf den oberen Teil des Zürichsees, den Obersee und den Säntis, den mit 2502 M.ü.M  höchsten Berg der beiden Halbkantone Appenzell.

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Blick auf Zürichsee, Obersee, Säntis

Von hier sind wir schnell unten am See und überqueren diesen auf dem Seedamm, der uns nach Rapperswil führt.

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Seedamm bei Pfäffikon (SZ)

In der Folge fahren wir, leicht erhöht, bis Stäfa dem nördlichen Ufer des Zürichsees entlang.

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Fahrradroute bei Feldbach

Bei Stäfa geht’s wieder aufwärts. Die Ausläufer des Pfannenstils bilden den letzten Aufstieg des Tages. Auf der anderen Seite blicken wir auf Oetwil a. See. Dieser Name ist ein wenig merkwürdig, denn es gibt hier weit und breit keinen See. Der Zürichsee ist mindestens 4 km entfernt.

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Oetwil a. See

Bald schon sind wir wieder zuhause und dürfen uns an den gedeckten Tisch setzen.
Die Corona-Touren, wie ich sie nenne, gehen damit zu Ende.

Ob ich an Auffahrt eine grössere Tour machen kann, steht noch in den Sternen, auch die geplante Sommerferientour nach Sylt ist noch unsicher wegen dem Coronavirus. Wir werden sehen.

C-Tour 8: rund um den Zürichsee
05:26 Fahrzeit
76,7 km Strecke
14,1 km/h Durchschnittsgeschw.
1’310 m hinauf
1’310 m hinunter

C-Tour 8 Plan

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