Day 3: Trento – Verona (Verona-Tour)

Nach einer erholsamen Nacht und reichhaltigem Frühstück im „Grand Hotel Trento“ machen wir uns frühzeitig auf den Weg, denn wir haben heute unsere längste und auch letzte Etappe vor uns. Nach dem nächtlichem Regen ist der Himmel schon wieder vorwiegend blau, als wir um 08.15 Uhr losfahren

Auf der Fahrt durch Trento schiess ich noch schnell ein Foto der eindrücklichen Kathedrale:

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Ein wunderbarer Tag kündigt sich an und wir freuen uns über die ersten Sonnenstrahlen:

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Bald schon erreichen wir wieder die Etsch und geniessen den Rückenwind, der uns hilft, ein beachtliches Tempo hinzulegen.

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Es ist wärmer heute, so dass wir bald schon unsere Jacken ausziehen und kurzärmlig unterwegs sein können:

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Auf einen grösseren Halt verzichten wir, denn die heutige Etappe ist über 100 km weit und Eva möchte unbedingt noch im „Brandy Melville“ in Verona einkaufen gehen. So gibt sie heute mächtig Gas und lässt mich bei eineren grösseren Steigung sogar stehen.

Die heutige Zwischenverpflegung besteht aus Schoko-Bisquits und Orangensaft; nicht gesund, aber immerhin kalorienreich.

Die Etappe führt nach ca. 50 km oft entlang eines Kanals, der oberhalb der Etsch (auf ital. Adige) parallel zur Etsch erbaut wurde. Dieser Kanal hat gemäss meinen Recherchen die Funktion, bei Hochwasser der Etsch, Wasser in den Gardasee zu umzuleiten, um Überschwemmungen in der Region Verona zu vermeiden.

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Kurz vor Verona lassen wir die Bergwelt hinter uns und blicken auf eine ganz andere, flachere Landschaft:

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Um 15.00 Uhr erreichen wir Verona und werden von einer wunderbaren Kirche „begrüsst“. Nach mehreren Versuchen klappt es endlich, mit dem Selbstaulöser ein ordentliches Foto mit uns beiden zu machen – damit bin ich nun auch noch fotografisch verewigt.

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Nachdem wir unser Hotel bezogen haben, machen wir uns bald auf den Weg zum „Brandy Melville“, dem eigentlichen Etappenziel meiner Tochter. Sie ist froh, dort zwei „stylische“ Winterpullover zu entdecken – natürlich vom Vater gesponsert…

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„Brandy Melville“ in Verona

Nach dem Vertilgen einer Lasagne und eines Tiramisus schlendern wir noch ein wenig durch die schöne Stadt und geniessen die herrliche Abendstimmung.

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Morgen früh werden wir noch das Amphitheater besuchen, bevor wir uns mit dem Zug wieder auf den Rückweg nach Zürich machen.

Eine tolle Velotour, die ich wärmstens empfehlen kann (auch geeignet für Senioren) geht damit zu Ende.

Wo es mich im Frühling hinzieht, weiss ich noch nicht, werde meine treue Leserschaft aber bestimmt darüber informieren, wenn es soweit ist.

Fakten Etappe 3: Trento – Verona
gefahrene Strecke: 102 km
Fahrzeit: 6 Std. 5
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.8 km/h
Bergauf: 670 m / bergab: 810 m
Übernachtung im “Aparthotel Verona House“

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