Am letzten Tag unserer diesjährigen Sommer-Velotour verlassen wir die Loire-Gegend und steuern Richtung südliche Bretagne, wo wir mit der ganzen Familie noch einige Ferientage verbringen werden. Wir fahren wieder sehr früh los – frühstückslos – und es ist noch fast dunkel als wir auf die Räder steigen, wir wollen ja schliesslich rechtzeitig bei unserer Ferienwohnung ankommen und den Vermieter nicht warten lassen. Mit Rückenwind kommen wir zu Beginn flott voran und haben bei unserer ersten Kaffeepause um ca. 8 Uhr schon fast 40 km geschafft.

Es ist grau in grau an diesem Morgen und als es zu regnen beginnt, kommt dieses kleine Schutzhäuschen gerade zur rechten Zeit. Was haben wir wieder für ein Glück! Wir ziehen im Schutz dieses Häuschen unsere Regenklamotten an, was jeweils ein längeres Prozedere ist.

Der Regen dauert aber nicht allzu lange an und schon bald können wir die Regenkleider wieder ausziehen und an der Sonne ein wenig trocknen lassen:

Nachdem wir Vannes, eine grössere Stadt am Meer, mehr oder weniger umfahren haben, machen wir in Auray, einer schmucken Kleinstadt eine Glacéhalt.

Wenig später erreichen wir die Ortstafel von Carnac, unserem diesjährigen Tourziel, was natürlich festgehalten wird.

Als wir unsere Wohnung erreichen und aus dem Fenster blicken, sind wir überwältigt – es ist traumhaft hier.

Und der Strand liegt in Schrittweite von unsere Wohnung:

Mit diesen Impressionen beende ich meinen Loire-Tour-Blog. Diese Tour war eine meiner schönsten bisher und mit über 1000 km eine meiner längsten. Im Herbst werde ich eine kleinere Tour machen und mich dann wieder melden.
Vielen Dank allen meinen treuen Lesern und die Rückmeldungen, die ich jeweils erhalte auf meine Reiseberichte.
Fakten zur Etappe 9 Trignac – Carnac
Gefahrene Strecke : 115 km
Fahrzeit : 7 Std. 15
Bergauf: 850 m / bergab: 860 m