Die heutige Etappe beginnt mit der Suche nach einem Café und der Suche nach einem Laden, wo man Getränke kaufen kann. Beides ist schwierig an diesem Montagmorgen um 06.45 Uhr. Schliesslich werden wir am Bahnhof von Nevers fündig. Es ist aber sehr wenig los an diesem Bahnhof – es fahren keine Züge und ein paar verstreute Leute warten auf den Bus – erstaunlich für eine Stadt von der Grösse Schaffhausens.
Um 07.30 Uhr fahren wir endlich los und erreichen bald wieder die Loire, die wir auf einer imposanten Brücke überqueren.

Es ist ziemlich frisch an diesem schönen Morgen, man friert fast ein wenig an den Händen. Der Fahrradweg führt zuerst meist auf einem Deich der Loire entlang – manchmal hat man einen schönen Blick auf die schöne Flusslandschaft

Es ist eine sehr schöne Etappe heute, das Wetter stimmt auch, nur bläst der Wind mal wieder in die falsche Richtung – er kommt von Norden und wir fahren in den Norden. Wir nehmen’s gelassen, da wir heute zur Abwechslung eher eine kürzere Strecke zu bewältigen haben.
Als wir hungrig werden, machen wir einen Umweg, um in einer grösseren Ortschaft ein Restaurant zu finden – es hat aber keines, auch ein Einkaufsladen ist nicht in Sicht. Unsere Laune verschlechtert sich merklich und wir fahren missmutig weiter. Glücklicherweise entdecken wir aber im nächsten Dorf, Bonny-sur-Loire einen Atac-Supermarché, wo wir uns mit Lebensmitteln eindecken können.
Wieder zufriedener machen wir unsere Mittagspause und geniessen den Schatten eines Amber-Baumes.

Nach einem kleinen Nickerchen brechen wir wieder auf und fahren nun auf sehr schönen und abwechslungsreichen Wegen der Loire oder dem Loire-Kanal entlang. Es sind nun plötzlich viele Tourenfahrer unterwegs, woher die plötzlich alle kommen?
Wieder einmal überqueren wir die Loire – diesmal auf einer ganz speziellen Brücke, einer Kanalbrücke

Der Blick von dieser Brücke ist atemberaubend

Gegen 16.30 Uhr erreichen wir unser Ziel Gien. Schon von weitem sieht man das imposante Schloss über dieser sehr schönen, kleinen Stadt.

Unser Hotel liegt am Ufer der Loire, es ist sehr stilvoll eingerichtet – nur das Zimmer ist ziemlich klein, das Fenster (mit Blick auf die Loire) lässt sich kaum öffnen, weil das Bett im Weg steht….

Nach einem Rundgang durch das Städtchen und dem Abendessen in einem lauschigen Gartenrestaurant, gehen wir schon bald wieder ins Hotel zurück.

Gabriel ist müde und geht schon bald zu Bett, während ich draussen vor dem Hotel noch den heutigen Blog schreibe (und ein Bier aus Sancerre geniesse – es ist wirklich Bier kein Wein!).

Gefahrene Strecke : 112 km
Fahrzeit : 7 Std. 32
Bergauf: 580 m / bergab: 640 m
Uebernachtung: Hotel Le Rivage, Gien