Day 11: Hamburg-Bremen (Zürich-Hamburg-Zürich-Tour)

Um 05.00 wache ich auf; die Nacht war kurz, eigentlich hätte ich gerne noch ein wenig weitergeschlafen, aber der aufkommende Verkehrslärm hat mich wohl geweckt.

Punkt 06.00 verlasse ich das hippe, ein wenig jugendherbergsmässige Hotel Superbude. Zuerst fahre ich kilometerlang durch schon sehr belebte Industriequartiere und Vororte von Hamburg.

Nach ca. 15 km überquere ich die Elbe auf der Harburger Elbbrücke, eine wunderbare Metallkonstruktion mit Eingangstor

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Es dauert sehr lang, bis ich wieder ganz in der Natur draussen bin; als es endlich soweit ist, mache ich ein Foto mit dieser schönen Morgenstimmung.

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Nun geht es kilometerlang geradeaus; dies meist auf guten Velowegen neben mehr oder weniger befahrenen Autostrassen. Ich komme gut voran – und gestärkt durch ein Frühstück in einem Café am Wege – fahre ich mich fast in einen Rausch. Der Wind, der mich bis jetzt so oft geplagt hatte, weht nun von hinten, der Himmel ist meist blau, was will ich mehr.

In Sottrum, einem schönen Ort, mache ich einen Halt und schaue mir die schönen Häuser und die schöne Kirche an.

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Nachher lotst mich Komoot auf kleine Strassen abseits der Hauptstrassen; es ist wunderbar, dazu noch der Wind im Rücken – da schlägt das Radfahrerherz höher!

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Bald schon erreiche ich Vororte von Bremen, ich fahre durch gepflegte Quartiere und bin schon bald im Hotel angelangt.

Nach einem Nickerchen im Hotelzimmer mache ich noch einen kleinen Stadtspaziergang durch das Zentrum von Bremen – eine schöne Stadt mit vielen weiträumigen Plätzen und guter Sicht auf Kirchen, Rathaus etc.

 

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Ein noch sehr gut erhaltenes altes Quartier (ca. 17. Jahrhundert) ist das sogenannte Snoore-Viertel:

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Dort finde ich dieses Haus mit einer Inschrift:

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Hier mal wieder eine Quizfrage: Was bedeutet diese Inschrift?

Im benachbarten Seifenladen frag ich die Verkäuferin nach der Übersetzung; sie gibt mir bereitwillig Auskunft und erzählt mir sonst noch einiges über dieses sehenswerte Quartier.

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(Lösung: Unser Plattdeutsch bewahre uns dieses alte „Schnurhaus“)

Zu guter letzt lande ich am Ufer der Weser – es ist schön hier in der Abendstimmung.

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Als Schlummertrunk gibt’s in der Hotellobby (im Feng-Shui-Stil) ein Bier. Ich würde gerne das Fussballspiel Schweiz – Costa Rica ansehen – Pech gehabt: ZDF zeigt Brasilien – Serbien.

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Mal schauen, ob die Schweizer Nati ihr Spiel gewinnt – Deutschland ist draussen… (bin mal wieder ein bisschen schadenfreudig).

Fakten: gefahrene Strecke 117 km, Fahrzeit 7 Stunden, die bislang leichteste Etappe
Übernachtung im „elements pure feng shui concept hotel“ (Das beste auf meiner Reise – und nicht mal viel teurer als die Superbude!)

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