Day 2: Kreuzlingen-Ulm (Zürich-Hamburg-Zürich-Tour)

Tagwache um 05.15

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Nach dem Verpacken aller meiner Siebensachen fahr ich um 06.00 los: Es geht zur Fähre Konstanz Überlingen, die ich bald erreiche. Auf der Überfahrt geniesse ich die schöne Morgenstimmung bei Kaffee und Gipfel (leider nicht so fein wie die CH-Gipfel).

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Nach der Überfahrt geht’s weiter, z.T. mit happigen Steigungen, vor allem nach Marktdorf geht’s nur noch aufwärts. Ich steige ab und schieb das Velo, komme deshalb kaum noch vorwärts. Auf dem Weg durch das idyllische Benistobel fahre ich teilweise auf Schotterstrassen. Das ist nicht gerade das, was man sich wünscht als Velofahrer.

Gerade als ich zu hadern beginne, dass man in Dtl. so selten an Cafés vorbeifährt, taucht eines auf in einem schönen Ort namens Altshausen. Die Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen!

Wieder in Fahrt merke ich plötzlich, dass mit einem Pedal etwas nicht stimmt: Oh Schreck, es fällt auseinander – das fängt ja gut an, ein Defekt am zweiten Tag.
Doch als ich die Bescherung genauer anschaue, sehe ich, dass die lose gewordenen Schräubchen noch da sind. Dank Schweizer Taschenmesser gelingt es mir, das Pedal zu reparieren. Glück gehabt!

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Wenig später wunderbare Barockkirche in Steinhausen, da muss eine Foto gemacht werden:

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Und gerade als der grosse Hunger kommt, fahre ich ins wunderschöne mittelalterliche Städtchen Biberach ein; ich geniesse eine Gemüsesuppe (in einer Riesenbowle schwimmt ein Haufen Gemüse herum, so hatte ich mir das nicht vorgestellt) und einen Salat. Ich soll doch auch abnehmen: Ein Sekundärziel meiner Reise!

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Nach Biberach geht’s flott daher, bald schon sehe ich den alles überragenden Münsterturm von Ulm (der höchste Kirchturm der Welt). Kurz vor 16 Uhr checke ich im Hotel ein und stehe bald darauf zuoberst auf diesem Turm und geniesse die eindrückliche Aussicht:

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Fakts: Gefahrene Strecke 130 Km, Höhendifferenz 1’320 m, Fahrzeit 8 Std. 3 Min.
Übernachtung im Hotel am Münsterplatz

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